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Thin Computing
 
 
Die Vorteile des Thin Computing


Dank der Kombination aus optimierter Hardware, Software und Diensten profitieren Unternehmen oder Organisationen beim Einsatz von Thin Computing von sechs wesentlichen Vorteilen.

Sicherheit
Anders als PCs haben Thin Clients keinen lokalen Speicher, darum sind Thin Clients immun gegenüber Virusattacken und Malware, solange die Server geschützt sind. Da Thin Clients also keine Möglichkeit bieten, lokale Informationen zu speichern oder zu entfernen, liegen die Daten stets sicher auf dem Server und entsprechen so den Vertraulichkeitsbestimmungen. Und da auf dem Desktop nichts gespeichert werden kann, gibt es auch für Diebe keine einfache Möglichkeit, tatsächlich etwas zu stehlen. Sicherheitssoftware lässt sich auf einigen wenigen Servern einfacher warten, aktualisieren oder erweitern als auf Tausenden von Desktop-Systemen.

Verwaltbarkeit
Thin Clients sind einfacher einzusetzen und zu konfigurieren, da die Software vom Server kommt. Der manuelle Installationsaufwand ist daher gering (man braucht eigentlich nur die Kabel anzuschließen). Datenbackups sind ebenfalls ein Kinderspiel, da alle Daten auf dem Server liegen. Man braucht sich keine Sorgen zu machen, dass Mitarbeiter vergessen könnten, Backups ihrer lokalen Festplattenlaufwerke zu erstellen oder ihren Computer im Fall von regelmäßigen Backups nicht angeschlossen haben. Da sämtliche Anwendungen auf dem Server gespeichert und von dort aus bereitgestellt werden, lassen Sich Aktualisierungen auf Serverebene durchführen, wodurch manuelle Updates individueller Systeme überflüssig werden. Dadurch wird auch die Kontrolle der Anwendungsversionen erleichtert.

Verfügbarkeit
Da Thin Clients auf Halbleitertechnologie beruhen, gibt es keine beweglichen mechanischen Baugruppen, die ausfallen könnten. Und ohne lokalen Speicher kann ein individuelles System nicht von Viren oder Malware angegriffen werden. Sollte es dennoch einmal vorkommen, dass ein Thin Client versagt, werden die Daten umgehend auf einem anderen System bereitgestellt. Ohne lokalen Speicher und die üblicherweise damit verbunden Probleme sind Daten für die Nutzer von Thin Clients viel einfacher verfügbar als für PC-Nutzer.

Zuverlässigkeit
Thin Clients sind etwa neunmal zuverlässiger als PCs, denn es gibt keine mechanischen Komponenten wie Lüfter oder Laufwerke, die kaputt gehen könnten. Da weder Anwendungen noch Daten lokal auf den Geräten gespeichert sind, können keine Viren, Malware oder Software, die zu Problemen mit unternehmenswichtigen Anwendungen führen kann, herunter geladen werden. Durch die Vermeidung von Softwaredownloads und die Verlagerung von Speicher- und Rechenleistung auf zuverlässigere Server erhöht Thin Computing nachhaltig die Zuverlässigkeit der gesamten Infrastruktur.

Gesamtbetriebskosten
Die durchschnittlichen Wartungskosten für einen PC sind vier bis sieben Mal so hoch wie die ursprünglichen Anschaffungskosten. Bei Clients ist das nicht der Fall. Im Schnitt können Sie mit Clients über 1.000 US-$ pro Arbeitsplatz im Jahr an Wartungskosten einsparen. Für die meisten IT-Abteilungen bedeutet das Einsparungen von bis zu 40 Prozent - ein erheblicher Gewinn für Unternehmen, deren IT-Budgets hauptsächlich von Wartungskosten verschlungen werden.

Skalierbarkeit
Die größte Herausforderung für rasch wachsende Unternehmen, Firmen und Organisationen sind schnell einsetzbare Systeme. Bei Thin Computing bedarf es lediglich des Einsteckens von drei oder vier Kabeln - schon ist das Remote-Office einsatzbereit. Der Rest des Setups erfolgt im Rechenzentrum. Zudem können gut entworfene Thin-Computing-Lösungen bis zu 40.000 Thin Clients unterstützen - so erhalten Unternehmen jeder Größe die Fähigkeit, sich schnell und kosteneffizient zu vergrößern.